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Schulprojekt Ministerium für Geschichte
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Entnazifizierung, Opfermythos und Neutralität –
Österreichs Umgang mit Vergangenheit und Gegenwart

Diese Seite dokumentiert, wie Österreich nach 1945 mit der NS-Vergangenheit umging, wie der sogenannte „Opfermythos" entstand und welche Rolle Staatsvertrag und Neutralität bis heute spielen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stand Österreich vor der Aufgabe, NS-Verbrechen strafrechtlich und gesellschaftlich aufzuarbeiten. Das Volksgerichtsgesetz von 1945 schuf die rechtliche Grundlage für Prozesse gegen österreichische Täterinnen und Täter – doch die Konsequenz dieser Maßnahmen ließ zu wünschen übrig.

Gleichzeitig etablierte sich in der frühen Zweiten Republik die sogenannte „Opferthese": Österreich stilisierte sich als erstes Opfer NS-Deutschlands, um politisch und international handlungsfähig zu bleiben. Diese Erzählung prägte Jahrzehnte lang die Erinnerungskultur des Landes – bis Franz Vranitzky 1991 einen bedeutenden Perspektivenwechsel einleitete.

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In Kürze legt die Klasse 8A ihre Matura ab und verlässt die Schule. Die Schulgemeinschaft sowie ihre Lehrer trauern um sie.